Ätherische Öle erklärt2018-04-12T16:47:50+00:00

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER ÄTHERISCHE ÖLE WISSEN SOLLTEN

Ätherische Öle

Die Anwendung von ätherischen Ölen ist sehr vielseitig. Abhängig von der gewünschten Wirkung können unterschiedlichen Düfte beispielsweise die Stimmung der Menschen in einem Raum verändern oder die Raumluft verbessern.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man sich dessen bewusst ist, was ätherische Öle eigentlich sind. Es handelt sich in einer gewissen Weise um die Seele der Pflanzen, die wir als Heil- oder Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und zur Verbesserung unseres Wohlbefindens nutzen. Es werden Unmengen an Pflanzenteilen benötigt, um nur wenige Tropfen eines ätherischen Öles zu erlangen. Aus diesem Grund sollte sehr sorgsam mit diesen Produkten umgegangen werden.

Herstellung von ätherischen Ölen

Es gibt verschiedene Wege die Wirkstoffe einer Pflanze als ätherisches Öl zu gewinnen.

  • Destillation
    Die Destillation ist die am häufigsten verwendete Methode zur Herstellung von ätherischen Ölen. Via Wasserdampf, entsprechendem Druck und bestimmter Temperatur werden alle flüchtigen Duftstoffe aus der Pflanzen entzogen. Danach wird die Flüssigkeit abgekühlt und das dadurch entstehenden Kondensat besteht aus Pflanzenwasser und ätherischem Öl. Im Anschluss wird das Öl vom Wasser getrennt. Ein Nebenprodukt ist das Hydrolat (Blütenwasser). Ein bekanntes ist das Rosenwasser. Da die Ausbeute bei der Wasserdampfdestillation sehr unterschiedlich ist, entstehen große Preisunterschiede beim Kauf von natürlichen ätherischen Ölen.
  • Kaltpressung

    Die Kaltpressung wird oft bei Zitrusfrüchten (wie zum Beispiel Zitrone, Orange, Grapefruit etc.) angewandt. Die Schalen der Früchte, in der sich in kleinen Poren die ätherischen Öle verstecken, werden zerkleinert, gepresst, zentrifugiert und anschließend filtriert. Die Ausbeute ist hier relativ hoch.
  • Extraktion
    Vor allem für Blütendüfte (wie zum Beispiel Jasmin, Lotus, Narzisse) wird die Methode der Extraktion verwendet. Zu Beginn werden die Pflanzen mit einem Lösungsmittel getränkt, damit sich die Duftstoffe herauslösen. Am Anschluss werden das Lösungsmittel und vorhandene Pflanzenwachse entfernt. Das Endprodukt ist dann das Absolue oder Absolute. Das Absolue enthält sowohl die fettlöslichen als auch die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze.
 Eine andere Möglichkeit der Extraktion ist die mit reinem Alkohol. Dieses Verfahren wird beispielsweise bei Vanille oder der Tonkabohne in Betracht gezogen.
  • Kohlendioxidextraktion
    Die Kohlendioxidextraktion ist ein sehr schonendes Verfahren bei temperaturempfindlichen Pflanzen, bei dem flüssiges Kohlendioxid bei einer Temperatur von 30°C und sehr hohem Druck die Aromastoffe aus der Pflanze holt. Die so gewonnenen Duftstoffe sind sehr naturnah, intensiv und rund. Dieses Verfahren wird, wegen des hohen Preises, allerdings nur selten durchgeführt.

Ätherische Öle wirken auf Körper, Geist und Seele !

Die Anwendung verschiedenster Öle ist grundsätzlich für jedermann durchführbar, lediglich einige Punkte sind zu beachten.

  • Reines natürliches Aromaöl – Kein günstiges Duftöl, das in der Drogerie gekauft werden kann sollte verwendet werden. Es handelt sich bei einem reinen Duftöl meist um ein synthetisch hergestelltes Öl. Gut zu erkennen ist dies auch, dass kein botanischer Name der Pflanze (zum Beispiel bei Lavendel Lavandula angustifolia) auf dem Fläschchen zu finden ist.
  • Menge des Öls: Wir neigen dazu, ätherische Öle zu hoch zu dosieren. Damit wir uns dies besser vorstellen können, warum wir sparsam damit umgehen sollen, hier ein guter Vergleich: 1 Tropfen Pfefferminzöl hat die Wirkung von 20 Tassen Pfefferminztee.
  • Bei der Anwendung auf der Haut sollten ätherische Öle immer verdünnt mit einem Trägeröl (zum Beispiel Mandelöl, Sesamöl, Olivenöl,…) verwendet werden. Auch hier ist es wichtig, nicht zu viel ätherisches Öl zu verwenden, denn es gibt Öle (zum Beispiel Nelkenöl), die die Haut reizen oder die Durchblutung der Haut steigern können.

Verwendung von ätherischen Ölen

Abhängig davon, welche Wirkung erzielt werden soll bzw. welche Anwendungsmöglichkeit für Sie am angenehmsten ist, gibt es unzählige Möglichkeiten. Hier ein kurzer Auszug:

  • Verwendung von ätherischen Ölen in der Duftlampe bzw. in einem Diffusor
    Am Arbeitsplatz können ätherische Öle anregend und stimulierend sein und wach halten. Gerade frische, stimmungsaufhellende Zitrusdüfte in Kombination mit sanften, entspannenden Blütendüften sind für die Raumbeduftung eine gute Möglichkeit.
    Eine mögliche Mischung „Happy Day“ wäre beispielsweise: 3 Tropfen Grapefruit und 1 Tropfen Rosengeranie.
    Bei der Raumbeduftung ist es wichtig, dass der Abstand zwischen Kerze und Wasserschale mindestens 15 cm beträgt. Sobald in der Schale mit der Flüssigkeit kleine Bläschen entstanden sind, muss die Kerze ausgeblasen werden, denn zu hohe Temperaturen zerstören die ätherischen Öle und somit wird nicht mehr der Effekt erzielt, der angestrebt wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung eines Diffusors einfacher, denn dort muss lediglich die Wasser-Öl-Mischung eingefüllt werden und das Gerät erledigt den Rest.
  • Verwendung von ätherischen Ölen in Speisen
    Jegliche Speisen können mit ätherischen Ölen „gewürzt“ werden. Dazu dürfen allerdings nur sehr geringe Mengen verwenden werden. Diese am besten mit Hilfe eines Zahnstochers, der an der Spitze in das Öl getaucht wird, dosieren.
  • Verwendung von ätherischen Ölen in Getränken
    Genauso wie bei der „Würzung“ der Speisen, darf hier nicht überdosiert werden. Falls nur ein Glas eines Getränkes geschmacklich aufgebessert werden soll, auch wieder nur einen Zahnstocher zur Dosierung verwenden. Ein erfrischendes Getränk und gute Alternative zu Säften, die in der Werbung angepriesen werden, doch häufig lediglich mit Aromen angereichert sind, ist beispielsweise ein Krug stilles Wasser mit 2-3 Tropfen Grapefruit- oder Zitronenöl. Wichtig ist hierbei, dass zuerst das ätherische Öl und im Anschluss erst das Wasser eingefüllt wird, denn sonst schwimmt das Öl an der Oberfläche und vermengt sich nicht mit dem Wasser. Es werden so ganz nebenbei die positiven Eigenschaften der Pflanzen eingenommen. In diesem Fall ist das Zitronenöl unter anderem immunstärkend, antiviral und antibakteriell und das Grapefruitöl mitunter desinfizierend, immunstärkend, verdauungsfördernd.

Nachdem Sie nun einiges über ätherische Öle wissen, sollten die wichtigsten Öle in jedem Haushalt vorhanden sein.

Das Wichtigste dabei ist der Qualitätsstandard und die Reinheit der Produkte falls das Öl für gesundheitliche Zwecke verwendet werden soll. dōTERRA „Certified Pure Therapeutic Grade (CPTGTM)“ ätherische Öle zählen zu den sichersten, reinsten, und wohltuendsten ätherischen Ölen, die derzeit erhältlich sind.

Die Pflanzen werden auf behutsame und fachmännische Weise destilliert. Erfahrene Anbauer rund um die Welt ernten die Pflanzen zum perfekten Zeitpunkt, um so die ideale Komposition und Wirksamkeit des Extrakts zu gewährleisten. dōTERRAs überlegener Qualitäts-Standard für natürlich sichere, reine und wirksame ätherische Öle ist von erfahrenen Anwendern ätherischer Öle therapeutischer Güte sofort erkennbar.

Vergessen Sie nicht, dass Sie mit ätherischen Ölen die mächtigsten Heiler der Natur bei sich Zuhause haben.

Mit der regelmäßigen Anwendung ätherischer Öle halten Sie sich und Ihre Lieben gesund und werden Ihren Arzt wahrscheinlich nur mehr sehr selten sehen…

Folgende Öle und Ölmischungen von dōTERRA sollten beispielsweise im Winter in keiner Hausapotheke fehlen: OnGuard, Breathe, Pfefferminz, Weihrauch, DigestZen, Lavendel und Melaleuca. Das sind aber nur einige der vielen hochwirksamen Öle, die dōTERRA anbietet. Es gibt auch einige Starterkits die Sie kaufen können um mit den Ölen einmal vertraut zu werden.

Was ist ein ätherisches Öl?

Warum doTERRA?

Bereit für alles ?

Es gibt eine Überzeugungskraft des Duftes,
die stärker ist als alle Worte, Augenschein, Gefühl und Wille.
Sie erfüllt uns vollkommen, es gibt kein Mittel gegen sie.

Patrick Süßkind • Das Parfum
Die wichtigsten Einzelöle und Mischungen
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