Spagyrik2018-11-09T11:09:27+00:00

SPAGYRIK

Die Spagyrik hat ihren Ursprung in den alten Hochkulturen Ägyptens, Chinas und Indiens. Der Mensch wurde damals nicht losgelöst von seiner Umwelt, sondern als ein Teil von ihr betrachtet. Alles bildete eine hermetische Einheit und stand miteinander in Beziehung.

SPAGYRIK

KÖRPER, GEIST UND SEELE DER PLANZE

Der bekannte Arzt, Philosoph und Mystiker PARACELSUS (1493-1541 hat das Wissen um die Spagyrik aufgegriffen und viele seiner Mittel spagyrisch aufbereitet. Seit dieser Zeit ist die Spagyrik auch schriftlich dokumentiert.

Paracelsus betrachtete den Menschen als Mikrokosmos im Makrokosmos. Alles im Universum besteht aus den drei philosophischen Prinzipien Körper, Seele und Geist. Deshalb ist es unumgänglich, dass der Mensch mit Heilmitteln behandelt wird, die ebenfalls alle drei philosophischen Prinzipien beinhalten. Nach Paracelsus ist jede Krankheit vorerst immer geistiger Natur und gleichzusetzen mit einer Störung der Lebensenergie.

Irgendwann zeigt die Krankheit auch Symptome auf der Seelen- und dann auf Körperebene.
Also muss das einzusetzende Heilmittel auf allen drei Ebenen wirken können.

In der Pflanzenwelt entsprechen diese drei philosophischen Prinzipien:

Geist / Merkur – das Lebensprinzip, das Aufnehmende, die Lebenskraft, der Lebensgeist schlechthin. Merkur ist überindividuell.
Im Pflanzenreich wird der Geist vom Alkohol (Gärung) verkörpert.

Seele / Sulphur – die Individualität, das Spezifische, das Bewusste. Das Leuchtende, Brennende. Im Pflanzenreich wird die Seele durch die ätherischen Öle, das Flüchtige, was den spezifischen Geruch hat) verkörpert. – Die besondere „Note“

Körper / Sal – Ist das Feste, die Form, Verkörpert durch die Mineralsalze der Pflanze – das Feste, Stoffliche, die Materie.

Das Wort „Spagyrik“ wird von zwei griechischen Silben abgeleitet und bezeichnet das Herstellungsverfahren für Spagyrische Urtinkturen
– spao – trennen und ageiro – verbinden, vereinen.

Das Wesen der spagyrischen Aufbereitung besteht also darin, alle drei philosophischen Prinzipien der Heilpflanzen zu gewinnen.
Dafür werden sie zuerst voneinander getrennt, dann von allen Schlacken und Giften befreit, um sie anschließend wieder miteinander zu verbinden.

Die Trennung passiert einerseits durch die alkoholische Gärung. Der entstehende Alkohol (Geist) löst die Heilkräfte schonend aus der Pflanze und nimmt sie auf, die ätherischen Öle (Seele) verbinden sich mit dem Alkohol (Geist) .

Die spagyrische Urtinktur ist eine farblose, klare und leicht alkoholische (21% Alk./Vol.) Flüssigkeit, dadurch eigentlich unbegrenzt haltbar und reift durch entsprechende Lagerzeit wie guter Wein. Sie ist frei von Schlack- und Giftstoffen, nebenwirkungsfrei in der Awendung und mit allen anderen Arzneien kombinierbar und für Jedermann (außer Alkoholkranke) geeignet.

Für mehr Informationen besuchen Sie die Seite des Herstellers: http://www.spagyrik.at/index.php

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