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Bor, (Borax) vielseitige Schlüsselaufgaben und unterschätztes Mineral2021-10-16T15:40:32+02:00

Bor, Borax

Borax ist ein selten vorkommendes Mineral, mit einem Borgehalt von ungefähr 11 %. Die chemische Kurzbezeichnung lautet Natriumborat (vollständig Dinatriumtetraborat-Decahydrat). Natriumborat gehört zu den weichen Mineralien und liegt in kristalliner Form vor, erscheint farblos und durchsichtig. Nach dem Erhitzen auf über 400 °C erhält man das Natriumtetraborat, was als Borax-Rohstoff als Nahrungsergänzung und vielen weiteren Bereichen Anwendung findet.

Wirkung von Bor auf unsere Gesundheit

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge besteht eine Wirkung Bor darin, den Abbau von Testosteron zu mindern und so für einen erhöhten Spiegel des Männlichkeit-Hormons zu sorgen. Weitere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Bor bei der Bildung von Testosteron, Östrogen und Vitamin Dbeteiligt ist. Diese Stoffe sind für die Leistungsfähigkeit und Gesundheit im Allgemeinen von großer Bedeutung. Insbesondere bei degenerativen Erkrankungen wie Arthrose, ist ein Mangel von Geschlechtshormonen und Vitamin D als Ursache nahe liegend.

Bor und der Einfluss auf die Sexualhormone

Ein zu niedriger Borwert im Körper bewirkt, dass zu viel Kalzium und Magnesium über den Urin ausgeschieden wird. Ausgeschiedenes Kalzium kommt hauptsächlich aus den Knochen und den Zähnen somit liegt die Vermutung nahe, dass ein Bormangel ein wichtiger Faktor bei der Entstehung von Osteoporose und Zahnschäden ist. Nach Schätzungen sind weltweit eine von drei Frauen, sowie einer von zwölf Männern über 50 Jahre von der Knochen Krankheit betroffen.

In einem Tierversuch supplementierter Ratten mit Osteoporose einen Monat lang Bor. Anschließend war die Knochendichte mit einer gesunden Knochen-Kontrollgruppe vergleichbar. Offenbar gibt es für sie Stabilisierung der Knochen zwei zusammenhängende Faktoren: Zum einen führte der größere Borgehalt zu stärkeren Knochen, zum anderen führte die Normalisierung des Sexualhormon-Spiegels zu mehr Knochendichte.

Die Wirkung von Bor auf Frauen

Bei Frauen sorgt der sinkende Östrogenspiegel in und nach den Wechseljahren höchstwahrscheinlich so einem gestörten Kalziumstoffwechsel. In versuchen konnte gezeigt werden, dass bei einer Zufuhr von Bor der Östrogengehalt im Blut auf das doppelte erhöht werden konnte. Diese Werte sind auch bei einer herkömmlichen Östrogen Therapien festzustellen, allerdings mit dem Risiko für Brust und Gebärmutterkrebs Erkrankungen. Produziert der Körper mithilfe von Bor die Hormone selber, passiert das scheinbar nicht. Es liegen noch keine Ergebnisse vor, dass Bor den Östrogenspiegel über den Normalbereich steigen lässt.

Die Wirkung von Bor auf Männer

In einer Studie mit Männern konnte gezeigt werden, dass bei einer täglichen Borax Zufuhr von 100 mg (das sind in etwa 10 mg Bor pro Tagesdosis) der Testosteronspiegel im Blut um 30 % gestiegen war.

Bei diagnostiziertem Prostatakrebs werden Männer von der Schulmedizin häufig mit der chemischen Kastration behandelt, um den Hormonspiegel abzusenken. Versuche mit Borgaben zeigten, dass ein erhöhter Testosteronwert Prostatakrebs zurückgehen lässt. Dem deutschen Krebsforscher Doktor Paul Gerhard Seeger gelang der Nachweis, dass in der Regel Krebserkrankungen ihren Anfang im Verfall von Zellmembranen nehmen.

Hemmt Bor die Entstehung entarteter Zellen?

Das Bor für die Funktion der Zellmembranen unverzichtbar ist, könnte der heutzutage verbreitete Bormangel ein Verursacher von ständig zunehmenden Krebserkrankungen sein. Nach Doktor Seeger: Borverbindungen haben tumorhemmende Eigenschaften und sind potente Wirkstoffe gegen Osteoporose und Entzündungen.

Schon diese kurze Aufzählung verdeutlicht, wie wichtig Bor für die Gesundheit ist. Bor wirkt ebenso durch das Absenken des Anti Gens PSA, ein Eiweiß, das nur von Prostatazellen gebildet wird und als Indikator für Entzündungen und Tumore gilt.

Verbesserung der Wahrnehmung und Gedächtnisleistung

Sowohl ein erhöhter Sexualhormon-Spiegel als auch eine verbesserte Membranfunktion der Gehirnzellen scheinen maßgeblich das Gedächtnis und Wahrnehmungsvorgänge bei älteren Menschen zu beeinflussen. Alternativmediziner vertreten einhellig die Meinung, es sei wichtiger den Kalzium-Magnesium-Stoffwechsel auszugleichen, als einen falschen Therapieansatz zu wählen.

Die wichtigsten Funktionen von Bor im Überblick

  • Stoffwechsel Regulation von Vitamin-D, Kalzium, Magnesium und Phosphor.
  • Synthese von Testosteron, Östrogen, Testosteron, Vitamin-D und hat damit großen Einfluss auf die Knochenstabilität.
  • Einfluss auf die Gehirnfunktion wie die kognitiven Fähigkeiten, die Koordination und das Erinnerungsvermögen.
  • Antientzündliche Eigenschaften durch Hemmung und Verringerung von an der Entstehung beteiligter Prozesse.
  • Positiver Einfluss auf den mitochondrialen Energiestoffwechsel.

Die Wirkung von Borax aus biologischer Sicht

Bor ist für gesunde Knochen und Gelenke unerlässlich. Die höchste Konzentration wurde in den Nebenschilddrüsen festgestellt. Gefolgt von Knochen und dem Zahnschmelz. Eine Fehlerfreie Verstoffwechselung von Kalzium, Magnesium und Phosphor kann nur in Anwesenheit von Bor in den Nebenschilddrüsen erfolgen. Bor ist also für die Nebenschilddrüse das, was Jod für die Schilddrüse ist.

Dosierung und Tagesbedarf von Bor Sicherheit bei der Einnahme von Borax

Bor hat bisher kaum Beachtung gefunden und gilt trotz der Studienlage nicht als essenzielles Mineral. Daher gibt es bisher von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. keinen Referenzwert in Form eines Tagesbedarfs von Bor. Man schätzt das in Deutschland im Mittel 1 bis 3 mg über die tägliche Nahrung aufgenommen werden.

Um den Bedarf eines gesunden Menschen zu ermitteln, spielen Faktoren wie Alter, Geschlecht, das Körpergewicht und der Gesundheitsstatus sicher eine Rolle. Der Tagesbedarf könnte für einen erwachsenen Mann über die geschätzte Einnahme von 3 mg pro Tag liegen.

Die Höchstmenge, die ein Erwachsener zwischen 20 und 50 Jahren pro Tag ohne Risiko zu sich nehmen kann, ist bei 20 mg angegeben.

Beachtung der richtigen Dosierung von Bor als Nahrungsergänzung

Der Grundstoffe für eine Nahrungsergänzung ist Borax. Üblicherweise sind pro Tablette 3 mg Bor enthalten, was bei der täglichen Zufuhr der sonst üblichen Nahrung und der zusätzlichen Ergänzung einer Borax-Tablette als sicher angesehen werden kann.

Wer deutlich höhere Dosen zu sich nehmen möchte, sollte die Bor-Aufnahme über die Nahrung mit berücksichtigen. Eine tägliche  Gesamtzufuhr von 10 mg im höheren Dosierbereich sollte als ausreichend angesehen werden.

Kleine Menge und große Wirkung

Versuche mit Bor-Gaben zeigten, dass bei einer täglichen Gabe von 3 mg pro Tag der Verlust von Kalzium um 40 % bereits nach einer Woche ausgeglichen wurde. In Anbetracht der Erkenntnisse das Bor den Hormonstoffwechsel positiv beeinflusst und die Knochengesundheit fördert, ist die Diskussion in bestimmten Kreisen ob Bor überhaupt essenziell ist, mehr als nachdenklich stimmend.

Mangelerscheinungen

Eine unzureichende Zufuhr von Bor hat negative Auswirkungen auf die körpereigene Synthese von Vitamin D, Testosteron und Östrogen.  Diese Hormone sind wichtig für unser Immunsystem und viele wichtige Stoffwechselvorgänge im menschlichen Organismus. Eine ausreichende Bor-Versorgung ist wichtig für die Muskulatur, schützt vor Arthrose, Osteoporose und erhält unsere Leistungsfähigkeit.

Ein Bormangel kann folgende Auswirkungen haben:

  • Störungen im Hormonhaushalt
  • Entzündungen des Darms
  • Hauterkrankungen wie Akne, Ekzeme und allergische Reaktionen
  • gestörte Immunabwehr
  • Beeinträchtigung der Funktion verschiedener Organe
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen (Osteoporose, Arthrose)

Biologische Sicht bei Bormangel

Borverbindungen sind für die Bildung und Ausschüttung bestimmter Hormone wichtig, die den Gehirnstoffwechsel maßgeblich beeinflussen. Eine mangelhafte Bor-Versorgung kann eine Hyperaktivität der Nebenschilddrüse auslösen, die zu einer erhöhten Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen führt. Diese Hormone haben die Fähigkeit Kalzium aus Zähnen und Knochen freizusetzen. Auf lange Sicht führt dieser Umstand unweigerlich zu Osteoporose, Arthrose und Zahnschäden. Mit zunehmendem Alter sorgt dieser Zustand zu Verkalkungen der Drüsen, insbesondere der Zirbeldrüse. Weitere Begleiterscheinungen sind Arteriosklerose, Gelenksteifigkeit und Muskelverspannungen.

Bei einer Unterversorgung mit reagiert der Körper mit Symptomen wie Gelenkschmerzen, Wadenkrämpfen, Haarausfall und einem schwachen Immunsystem. Bormangel geht oft mit gleichzeitigem Mangel an anderen Mineralstoffen einher, welche zusätzliche Beschwerden verursachen.

Weitere Aspekte eines Mangels des Spurenelements

Borax verfügt über eine schwach antibakterielle Wirkung. Eine besonders starke Wirkung zeigte sich gegenüber Viren und Pilzen. Im gesunden Körper sind Candida Pilze harmlose Hefezellen. Sie verfügen aber über die Eigenschaft sich zu Ketten, sogenannten Hyphen zusammenzuschließen und sehr schwere Schäden anzurichten. Dabei werden Entzündungen und Schädigungen an der Darmwand herbeigeführt. Die Darmwände werden durchlässig. Nicht vollständig verdaute Bestandteile aus der Nahrung und gelangen so ins Blut. Man spricht dabei auch von dem Leaky-Gut-Syndrom.

Die weiter oben angesprochenen Hyphen wurden auch im Blut von Autoimmun erkrankten und Krebspatienten festgestellt. Eine Studie wies nach, dass Borax den unkontrollierten Wandel von harmlosen Hefezellen in Hyphen unterbinden kann. Wegen der starken pilztötenden Wirkung von Bor und seinen Verbindungen, eignen sich die Mittel gegen Schimmelpilzgifte, z.b. in Lebensmitteln. Der gefährlichste Schimmelpilz trägt die Bezeichnung Aflatoxin B1. Das Hauptangriffsziel dieses starken Toxins ist die Leber. Die tödliche Dosis wird auf 1 bis 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht geschätzt. Durch die ständige Aufnahme von Aflatoxin B1 wird das Immunsystem geschwächt. Zusätzlich werden Schäden am Erbgut verursacht.

In Tierversuchen wurde eine erhöhte Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken nachgewiesen, wenn das Toxin dauerhaft mit der Nahrung zugeführt wird. Die Bildung der Schimmelpilze hängt stark von Ernte und Lagerbedingungen der Produkte ab. Von Pilzen befallen sind oft auch importierte Waren, wo die Lagerbedingungen das Wachstum  dieses Pilzes begünstigt. Aflatoxin B1 Belastungen finden sich oft in Trockenfrüchten und Gewürzen wie Pfeffer, Paprika, Chili, Ingwer oder Muskatnuss.

Borgaben konnten nachweislich die Anfälligkeit der DNS gegen Schäden durch Aflatoxin verringern.

Wichtige Quellen von Bor in Lebensmitteln

Den Organismus durch die Zufuhr von Bor reichen Nahrungsmittel zu unterstützen gibt es natürlich auch. Die Verwendung von Bioprodukten liefert mehr Bor als mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Produkte. Chemische Dünger verhindern die Aufnahme aus dem Ackerboden. Zum Beispiel beinhalten Bio Äpfel bis zu 20 mg Bor. Konventionell angebaute dagegen nur ein Milligramm. In westlichen Ländern werden vom Durchschnittsbürger ca. 1 bis 2 mg Bor täglich aufgenommen. Die Arthrose Rate liegt hier bei 20 bis 30 %. Die Böden bekannter Zuckerrohrinseln enthalten mit Kunstdünger Einsatz nur wenig Bor. Niedrigste Werte weisen Jamaika und Mauritius auf. Bis 70 % der Bevölkerung ist an Arthrose erkrankt. Ein anderes Beispiel stellen Orte in Westaustralien dar. Hier ist der Borgehalt der Böden und des Trinkwassers ausgesprochen hoch. Nur bei einem Prozent der Einwohner konnte Arthrose diagnostiziert werden. In maritimen Pflanzen wurde der bisher höchste Borgehalt gemessen.

Doch auch unsere Nahrungsmittel können sich sehen lassen. Ein Gehalt mit 25 mg auf 100 Gramm hat Honig, gefolgt von Quitte mit 16 Milligramm und Löwenzahn mit 8 Milligramm pro 100 Gramm. Nahrungsmittel mit ähnlich hohen Anteil und weiteren gesunden Inhaltsstoffen sind: diverse Getreidearten, Nüsse, Rote Bete, Sellerie, Rettich, Avocado, Pfirsich und Rotwein.

Bormangel tritt also häufig in Ländern mit extensiver konventioneller Landwirtschaft auf. Aber auch in Regionen, wo eine ausreichende Bor Versorgung mit Lebensmitteln möglicherweise nicht möglich ist. Bormangel kann aber noch einige andere Ursachen haben. Dies können sein: Operationen, Chemotherapie, Medikamente, Stress, Alkoholmissbrauch, und bei älteren Menschen Appetitmangel.

Bor findet sich vor allem in pflanzlichen Lebensmittel wie Gemüse und Obst. In manchen Mineralwässern sind ebenfalls Anteile des wichtigen Mineralstoffes zu finden. Im Folgenden eine Übersicht in welchen Lebensmitteln Bor besonders hoch enthalten ist.

Lebensmittel Gehalt in mg pro 100 g
Pfirsich 7 mg
Gurke 3,6 mg
Trockenpflaume 2,7 mg
Nüsse 2 mg
Sellerie 1,1 mg
Avocado 1 mg
Rotwein 0,9 mg
Rettich 2,1 mg
Getreide 0,6 mg

(Diese Angaben sind Durchschnittswerte und können stark variieren)

Mögliche Nebenwirkungen bei Überversorgung

Wie bei vielen Nahrungsergänzungen ist die Menge entscheidend für den gesundheitlichen Nutzen. Bor ist ein lebenswichtiges Spurenelement, was den Abbau von Testosteron hemmt, und den Aufbau von Östrogen, Vitamin D und Testosteron fördert.

Die EU hat die Grenze auf 10 mg pro Tag festgesetzt. Allerdings gibt es Studien die bei Erwachsenen eine tägliche maximale Zuführung von 20 mg als sicher ansehen. Laut Wikipedia kann eine Borax-Menge von 2 bis 6 Gramm pro kg Körpergewicht zum Tode führen. Ein Rechenbeispiel um den Sachverhalt klarer darzustellen: ein 100 kg schwerer Erwachsener müsste also 200 bis 600 Borax einnehmen. Das entspricht bei einem Borgehalt von ungefähr 11 % einer Menge von 20 bis 60 Gramm Bor. Also der 1000 bis 3000 fachen Menge des von der EU festgelegten Grenzwert, gilt als tödliche Menge.

Ein guter Grund, Borax nicht mehr als Pulver für den allgemeinen Handel zuzulassen. Das Gesamtgewicht der handelsüblichen Bortabletten beträgt für eine Jahresdosis mit 365 Tabletten ungefähr 50 Gramm. Wir kommen also auf ungefähr ein Gramm Bor auf drei Monate bis zu einem Jahr verteilt.  Jemand, der sich mit Bor umbringen möchte, müsste also um die 7300 Bor Tabletten auf einmal schlucken. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass Bor in Tablettenform unter diesem Aspekt als sicher betrachtet werden kann.

Doch welche Nebenwirkungen sind zu erwarten, wenn die Höchstdosis von 10 bis 20 mg über eine längere Zeit deutlich überschritten wird?

Studie zum Einfluss auf die Fruchtbarkeit bei hoher Bor-Aufnahme

Es wird immer wie davon gesprochen, dass eine erhöhte Bor-Aufnahme eine Unfruchtbarkeit begünstigen würde. Eines der Hauptsächlichen Bor vorkommen befindet sich in der Türkei. Dort sind bereits in einiges Dörfern im Trinkwasser bis zu 29 mg Bor pro Liter enthalten. Auch die Nahrung aus diesem Gebieten ist dementsprechend Bor reicher. So kann es in den Gebieten mit sehr hohen Bor vorkommen schon zu über 100 mg Bor pro Tag kommen, wenn man nur ein paar Liter Wasser trinkt.

Die Studie: Eine Beurteilung der Fertilität in borexponierten türkischen Subpopulationen

Der Zusammenhang zwischen erhöhter Bor-Aufnahme und Fruchtbarkeit wurde durch einen Vergleich der Reproduktion in den Bewohnern zweier türkischer Dörfer mit hohem Borgehalt im Trinkwasser (eines mit 8,5 bis 29 mg B / L und das andere mit 2,05 bis 2,5 mg B / L) untersucht. Mit drei nahe gelegenen Dörfern mit typisch niedrigen Bor werten (0,03 bis 0,40 mg B / L). Die beiden Dörfer mit hohem Borgehalt wurden als Region I ausgewiesen und die drei Dörfer mit niedrigem Borgehalt im Trinkwasser wurden als Region II ausgewiesen. Zusätzlich zur Exposition gegenüber erhöhtem Bor im Trinkwasser wurden 28,3 % der Probanden in Region I beim Abbau oder der Verarbeitung von Borat eingesetzt, während in Region II 11,7 % davon beschäftigt waren.

Es wurde eine Beobachtungsstudie durchgeführt, in der die Autoren die Reproduktionsgeschichte von Familien in Region I mit Familien in Region II verglichen, indem sie verheiratete Erwachsene (als Probanden bezeichnet) identifizierten, die Informationen über die Familienstammbäume ihrer Ehepartner liefern konnten über drei Generationen. Die Probanden wurden durch Hausbesuche identifiziert und, falls sie jemals verheiratet waren, zur Feststellung angenommen.

Der Fruchtbarkeitsnachweis war die Geburt eines lebenden Kindes und es wurden Daten über die Fruchtbarkeit der Probandengeneration, der Eltern- und der Kindergeneration erhoben. In Dörfern mit hoher Bor Exposition (Region I) wurden 159 Drei-Generationen-Stämme mit 1068 Familien und in Dörfern mit niedriger Bor Exposition(Region II) 154 Drei-Generationen-Stämme mit 610 Familien ermittelt. In Region I brachten 96 % der Ehen mindestens ein Kind hervor, wobei die primäre Unfruchtbarkeit auf 2,34 % geschätzt wurde, verglichen mit 96 % genauer gesagt 2,62 % in Region II.

Es gab keinen signifikanten Fruchtbarkeitsunterschied zwischen Region I und Region II oder zwischen den Dörfern innerhalb der Regionen. Die Fertilitätszahlen unterscheiden sich nicht von ähnlichen Zahlen in anderen Teilen der Türkei. In Region I betrug das Geschlechterverhältnis (M: F) der Nachkommen 0,89, während in den Dörfern der Region II das Geschlechterverhältnis 1,04 betrug (NS, χ2 = 1,335, P> 0,05). Es wird der Schluss gezogen, dass bei den untersuchten erhöhten Bortrinkwasserspiegeln kein borbedingter Einfluss auf die Fortpflanzung festgestellt wurde. (Quellennachweis)

Vergiftungserscheinungen durch Überdosierung

Um eine Borvergiftung herbeizuführen, müssten ungefähr 100 mg pro Tag konsumiert werden, was recht unwahrscheinlich ist. Das entspricht einer täglichen Zufuhr von 1 Gramm Borax. Sollte dieser Fall denn noch eintreten, muss dem Patienten der Magen ausgespült werden und durch die Zufuhr von Sauerstoff Flüssigkeit und eventuell mit Medikamenten die Situation entschärft werden? Borax enthält ungefähr 11 % Bor, somit müsste fast ein Kilogramm Borax eingenommen werden, um eine Borvergiftung zu verursachen.

Anzeichen einer Borvergiftung sind: Depressionen, unregelmäßige Monatsblutungen, Leber- und Nierenprobleme, schuppende Entzündungen der Haut, Blutarmut, Durchfall und Magen Darm Entzündungen, Übelkeit und Erbrechen.

Bitte bedenken Sie an dieser Stelle, das selbst das gesündeste Tafelsalz nach 10 Esslöffeln, also 100 bis 150 g zum Tode führen kann. Expertenschätzungen zufolge benötigt unser Körper aber zwischen 3 und 5 Gramm Salz.

Fazit über den gesundheitlichen Nutzen einer ausreichenden Versorgung mir Bor

In-vitro-, Tier- und Humanversuche haben gezeigt, dass Bor ein bioaktives Element ist, dass das Knochenwachstum und die Funktion des Zentralnervensystems positiv beeinflusst, arthritische Symptome lindert, die Hormonwirkung fördert und mit einem verringerten Risiko für einige Krebsarten verbunden ist. Die vielfältigen Wirkungen von Bor lassen darauf schließen, dass es die Bildung und Aktivität von Substanzen beeinflusst, die an zahlreichen biochemischen Prozessen beteiligt sind. Mehrere Ergebnisse legen nahe, dass dieser Einfluss durch die Bildung von Borestern enthaltenden Biomolekülen erfolgt. Darüber hinaus können Borverbindungen mit Phosphoinositide (spielen eine Rolle bei der intrazellulären Signalübermittlung) Glykoproteinen und Glykolipiden bilden, die die Integrität und Funktion der Zellmembran beeinflussen. Daher sollte die Erhöhung der Bor-Aufnahme durch den Verzehr einer Diät mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten als vernünftige Ernährungsempfehlung zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens angestrebt werden.

Was ist Bor?

Das chemische Element Bor und der Ordnungszahl 5 ist ein Halbmetall. Bor ist in dem Mineral Tinkal gebunden, was nach einer Wärmebehandlung zu Borax wird. Der pH-Wert liegt bei ungefähr 9,5 und ist damit basisch. Die chemische Bezeichnung von Borax lautet Natriumtetraborat-Decahydrat mit der Summenformel Na₂[B₄O₅(OH)₄]·8H₂O. Umgangssprachlich wird auch häufig der Begriff Natriumborat verwendet. Natriumborat oder auch einfach als Borax bezeichnet, besitzt zwei Natriumatome an einem Kern aus vier Bor Atomen. Zusätzlich sind 10 oder auch weniger Kristallwasser-Moleküle enthalten. Borax ist das Natriumsalz der schwachen Borsäure und es ist stark alkalisch.

Bor kommt auf unserer Erde nur in sauerstoffhaltigen Verbindungen vor. Die größten Vorkommen gibt es in der Westtürkei und in der Mojave-Wüste in den USA. Die größte Mine in Kalifornien befindet sich bei Boron und in Balıkesir in der Türkei.

Bor wird von Menschen über die Nahrung und dem Trinkwasser aufgenommen. Spurenelement hat einen Einfluss auf eine gesunde Gehirnfunktion und Knochenstoffwechsel. Ob Bor vom menschlichen Organismus benötigt wird, ist der Schulmedizin nicht bekannt. Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegen keine Referenzwerte für Bor als Nahrungsergänzung vor. Dabei ist bekannt, dass eine Vielzahl von Mangel Symptomen entstehen können, die durch einen Bormangel ausgelöst werden.

Borax ist ein natürliches Mineral, was bei der Herstellung von Reinigungsprodukten für den Haushalt verwendet wird und hat einen Borgehalt von ungefähr 11 Prozent. Es ist zur Entfernung von Schmutz bestens geeignet und zudem umweltfreundlich. In kleinen Mengen ist es nicht toxisch, kann aber bei unsachgemäßem Gebrauch Hautreaktionen hervorrufen.

Borax ist ein wichtiger Rohstoff für verschiedene Borverbindungen. Als Zusatzstoff E 285 ist Borax ausschließlich für die Konservierung von echtem stört zugelassen.

Zur Behandlung des multiplen Myelom, einer Krebserkrankung des blutbildenden Systems, ist Bortezomib seit 2008 als erstes Borhaltiges Arzneimittel zugelassen

Quelle: https://borax-info.de

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Was ist Borax, Funktion im Körper.

Lösung herstellen: 8 g Borax Pulver (1,5 teelöffel) in 1l warmem Wasser auflösen. Wir nehmen destilliertes Wasser, um Schwebeteilchen auszuschließen, die sich mit dem Kalk bilden könnten. Selbstverständlich kann auch frisches Trinkwasser genommen werden. Wenn sich was absetzt, lässt man es einfach in der Flasche und schüttet den Rest weg. Von dieser so hergestellten Lösung nehmen wir 20 bis 50 ml täglich, pur, oder wo dazu. Ich nehme Orangensaft, weil ich den fischigen Abgang nicht mag. Auch Gemüsesuppe eignet sich hervorragend 🙂 Man beginnt mit 10 ml und steigert. Bei Arthrose, Gicht, Osteoporose steigert man bis 50 ml, bis die Symptome weg sind, dann kann man bei 20-30 ml bleiben. Ich nahm anfangs 100 ml 5 x die woche, an 2 Tagen nehme ich nichts ausser gesunder Nahrung. Da kann sich der Körper regenerieren.

Zur Entkalkung der Zirbeldürse nehmen wir 500ml täglich über den tag verteilt, für eine Woche! Es ist ratsam auch hier zu steigern und vielleicht mit 100 ml täglich zu beginnen. Ich trank 1 liter täglich, testweise. ausser dass mir grauste, ereignete sich nichts. Die Träume werden bemerkenswert bunt und reichlich. Manche berichten von Alpträumen. . Etwa 1 Liter sollte im Monat reichen. Das heisst, der Jahresverbrauch sind 12 Liter. Die könnte man theoretisch an einem Tag trinken, das wäre erst die halbe Giftigkeitsschwelle. (diese liegt etwa bei 24 liter, also der zwei Jahresverbrauch auf einmal genossen)

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Borax ist genauer gesagt Natriumtetraborat Decahydrat und ist damit ein Mineral, welches im Boden vorkommt. Jegliche Form von Dünger verdrängt das Bor im Boden und damit auch in der Pflanze die dort wächst. Das führt dazu, dass unsere Böden immer weniger Bor beinhalten und der Mensch dadurch einen Bormangel erleiden kann, welcher den Kalzium-Magnesium-Stoffwechsel maßgeblich beeinflusst und als Folge Arthrose, Arthritis und Osteoporose entstehen können. Deshalb gehe ich auf Borax als Mineral in diesem Video genauer ein.

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