Amerikanische Forscher haben kürzlich festgestellt, dass mediterrane Diät das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 25 Prozent reduziert. Dabei ist es ihnen gelungen, einen winzigen Teil des Schleiers zu lüften, hinter dem sich der zugrundeliegende Wirkmechanismus verbirgt. 

Die Studie ist Teil des Women’s-Health-Forschungsprojektes und die Ergebnisse wurden vor kurzem in JAMA Network Open veröffentlicht. Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen dem Grad der Einhaltung einer mediterranen Diät und dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen langfristig zu messen sowie die zugrundeliegenden Faktoren besser zu verstehen.

MED-Score 

In der Studie sind bis heute 25.994 Frauen erfasst. Allen Teilnehmerinnen wurde zu Beginn der Studie Blut abgenommen und sie wurden unter anderem gebeten, Fragebögen zu ihren Ernährungsgewohnheiten auszufüllen.

 Je nach dem Maß, in dem die Ernährungsgewohnheiten der Frauen mit den Vorgaben der mediterranen Diät übereinstimmten, wurden sie in drei Gruppen eingeteilt. Als Maß dafür wurde der sogenannte MED-Score verwendet, der zwischen 0 und 9 variiert. Je höher die Punktzahl, desto mehr entsprach das Essverhalten der Teilnehmerinnen der mediterranen Diät. Die drei Gruppen setzten sich aus Frauen mit einem niedrigen Wert (0-3), einem durchschnittlichen Wert (4-5) oder einem hohen Wert (6-9) zusammen (Shafqat et al, 2018).

Mediterrane Diät zeichnet sich üblicherweise durch eine Ernährung aus, die reich an pflanzlichen Produkten (Gemüse, Obst, Getreide, Olivenöl, Hülsenfrüchten und Nüssen), Fisch, Geflügel und Milchprodukten ist und sich durch eine begrenzte Verwendung von rotem Fleisch und verarbeitetem Fleisch auszeichnet. Aus unserer Sicht empfehlen wir übrigens, auch die Verwendung von Milchprodukten, Getreide und Hülsenfrüchten gering zu halten und rotes Fleisch so weit wie möglich zu meiden.

 Entzündungen, Insulinresistenz und andere Mechanismen

 Nach zwölf Jahren zählten die Forscher 1.030 Frauen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen: 4,2 Prozent in der Gruppe mit dem niedrigsten MED-Score und 3,8 Prozent in den beiden anderen Gruppen. Im Vergleich zur Gruppe mit der niedrigsten Score erwiesen sich Frauen in der mittleren und hohen Gruppe um 23 und 28 Prozent weniger anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Unterschiede im Auftreten von Entzündungen und Insulinresistenz sowie beim BMI trugen am stärksten zum reduzierten Risiko bei. So zeigten beispielsweise Teilnehmerinnen mit einem höheren Score niedrigere Entzündungswerte und ein geringeres Risiko für Insulinresistenz. Mehr oder weniger große Unterschiede fanden die Wissenschaftler auch bei Blutdruck, Fett- und Cholesterinwerten, BCAA und anderen Parametern (Shafqat et al, 2018).

 Italienische Ernährungslektionen

 Schon seit längerem wissen wir, dass das Befolgen einer mediterranen oder ähnlichen Ernährungsweise mit gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist. Bereits die klassische Sieben-Länder-Studie hatte auf die gesundheitsfördernden Aspekte der Ernährungsstile der mediterranen Bevölkerung hingewiesen (Keys et al, 1986). Dennoch können wir, wenn man einmal von Pizza und Pasta absieht, noch immer etwas Neues von der Ernährungsweise der Italiener lernen. So zum Beispiel von der Pioppi-Diät, der „kohlenhydratbeschränkten Variante“ der mediterranen Diät, über die wir bereits in einem früheren News-Beitrag berichtet haben (Malhotra & O’Neill, 2018).

 Zukunft

 Die Ergebnisse der aktuellen Studie sind vielversprechend und geben die Richtung an, in der die Erklärung für – unter anderem – die positiven Auswirkungen der mediterranen Diät auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu finden ist. Zukünftige Forschungen sollten folgen, um noch genauer herauszuarbeiten, wie die mediterrane Diät im Einzelnen für weniger Entzündungen, bessere Insulinresistenz und weitere gesundheitliche Vorteile sorgt.

Quelle: http://www.naturafoundation.de/?objectID=20527&page=

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