Ein Berliner Arzt packt nun über Impfnebenwirkungen aus, denn seit fast einem Jahr wird die Praxis des Arztes von Menschen mit Impfnebenwirkungen gestürmt. Problematisch ist, dass man keine Pathogenetische Vorstellung, also kein Wissen darüber hat, wie diese Probleme entstehen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Symptome spricht er von antagonistischen Antikörpern welche sich an G-Rezeptoren binden, dadurch wird der eigentliche Impuls blockiert. Diese Rezeptoren befinden sich im Herzen, Auge, den Nieren, weshalb Symptome wie Schwindel, Müdigkeit, stechen in Gelenken und auch Hautreaktionen entstehen können.

Dr. Erich Freisleben ist Hausarzt in Berlin und arbeitet seit 35 Jahren als Arzt. Er promovierte in der Geschichtsmedizin zum Thema Rassenhygiene und Rassenideologie, war als Delegierter in der kassenärztlichen Vereinigung tätig und publiziert Artikel zu gesundheitspolitischen Themen. Bereits im November 2021 berichtete er bei Cicero über Impfnebenwirkungen.

Symptome, die sehr häufig sind, sind etwa eine ungeheure Müdigkeit, untypische starke Kopfschmerzen bis hin zu neurologischen Phänomenen wie Nervenschmerzen, Lähmungen, Geschmacksstörungen, Lichtempfindlichkeit, oft Dinge, die auf eine Gehirnbeteiligung hinweisen. Die Beschwerden führten zwar nicht zwingend zu einem Krankenhaus-Aufenthalt, sie beeinträchtigten aber das Leben der Betroffenen oftmals stark.

Auch bei ARD Plusminus war Dr. Freisleben, ca. ab Minute 5:40, zu sehen. Hier spricht er davon, dass das Patientenaufkommen bereits ein derartiges Ausmaß erreicht hat, dass zusätzliches Personal eingestellt werden musste.

In dem Interview mit der Welt spricht der Arzt an, dass es zu den Impfnebenwirkungen bislang keine Untersuchungen gibt und es deshalb ein absolutes No-Go ist, die Betroffenen damit alleine zu lassen.

Wir wissen aber: Solche Vorgänge hat es noch bei keiner Impfung gegeben.

Dr. Freisleben

Nachfolgend nun das gesamte Interview:

Eine Impfpflicht würde das Tor zum Missbrauch weit öffnen

Der Berliner Arzt Erich Freisleben wird von Patienten mit Impfnebenwirkungen überrannt. Er hat eine Therapie gefunden – doch er kann nicht allen helfen.

Berlin – Mittlerweile sind 63 Millionen Deutsche vollständig geimpft, das sind fast 76 Prozent der Bevölkerung. Angesichts anhaltender Anspannung im Gesundheitssystem aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante diskutiert derzeit das Parlament über eine Impfpflicht. Gegen eine solche spricht sich der Berliner Arzt Erich Freisleben aus, der in seiner Praxis von Patienten mit Impfnebenwirkungen geradezu überrannt werde. Er musste eine Kollegin einstellen, um des Ansturms Herr zu werden, fand ein Mittel, um vielen von ihnen zu helfen, entwarf Infoblätter für Kollegen – und fordert, dass die Forschung sich der Impfnebenwirkungen stärker annimmt. Ein Interview.

Herr Dr. Freisleben, seit wann kommen Patienten mit schweren Impfnebenwirkungen zu Ihnen?

Ich habe selbst erst lernen müssen, was die Impfnebenwirkungen bei Covid sind. Schon im Mai 2021 ist ein 62-jähriger Patient an einer Sinusvenenthrombose verstorben. Er war sonst bis auf Bluthochdruck kerngesund. Seine Frau hatte ihn zu der Impfung gedrängt, was sie heute bitter bereut. Er bekam erst eine Lungenembolie, im Krankenhaus hat man schwere Gerinnungsprozesse in den Eingeweiden entdeckt und nach der Gabe von Blutverdünnern wieder nach Hause geschickt. Erst ging es ihm besser, dann kam er mit Sinusvenenthrombose wieder ins Krankenhaus. Dort sagte er noch auf dem Sterbebett: „Sag allen, sie sollen sich nicht impfen lassen.“ Das war für mich ein Schock. Damals hat man noch gedacht, eine Blutverdünnung würde ausreichen in solchen Fällen. Heute weiß man, dass man Kortison geben muss, um die massiven Entzündungsvorgänge einzudämmen. Ich wusste das damals auch noch nicht.

Aber wissen das nun wirklich alle Ärzte? Man hört immer noch aus der Wissenschaft, eine Gabe von Blutverdünnern etwa bei starken anhaltenden Kopfschmerzen oder Thrombosen nach der Impfung sei völlig ausreichend.

Es ist noch viel zu wenig bekannt, wie oft Gerinnungsprozesse überhaupt stattfinden. Ich habe meinen Patienten etwa die D-Dimere abgenommen, das ist ein Wert, um festzustellen, ob Gerinnungsprozesse im Körper zugange sind. Von 60 meiner geimpften Patienten habe ich bei 40 Prozent erhöhte D-Dimere gefunden. Das ist ein überraschender Befund. In dieser Zeit riefen mich die Labore aufgeregt an und dachten, es handele sich um Lungenembolien. Aber die waren nicht zu sehen, die Patienten schienen sich wohlzufühlen. Es gibt offenbar bei einem Teil der Menschen Gerinnungsprozesse, von denen man nichts merkt, die über Monate stattfinden, aber wir wissen nicht wo. Wir können sie nur an indirekten Werten feststellen. Das war meine erste Entdeckung.

Dass wir hier Autoimmunprozesse in besonderer Form vorliegen haben. Normalerweise werden bei Autoimmunprozessen im Körper bestimmte Strukturen angegriffen, das zeigt sich immer mit Entzündungszeichen. Hier haben wir es aber mit einer anderen Form zu tun. Es sind Prozesse, die wie Autoimmunprozesse ablaufen, die ich aber an den Blutwerten nicht erkenne. Die Leute kommen mit Symptomen, die man in dieser Kombination nicht kennt. Sie haben Schwindel, Hauterscheinungen, Stechen in Gelenken und sind unheimlich müde. Wenn ich dazu die üblichen Blutuntersuchungen mache, finde ich nichts. Der Patient geht zum Neurologen, der misst die Nervenleitgeschwindigkeit und findet auch nichts, genauso wenig wie der HNO-Arzt. Diese Menschen sind wirklich verloren, sie gehen vom einen Facharzt zum anderen und keiner kann ihnen helfen. Wenn sie dann das Wort Impfen oder Impfnebenwirkungen auch nur erwähnen, wenden sich viele Ärzte von ihnen ab. Die Patienten erzählen fast alle dieselbe Geschichte: Ihnen wurde gesagt, das sei psychosomatisch oder sie sollten sich nicht so anstellen oder sie würden sich das nur einbilden. Davon habe ich inzwischen fast 100 Patienten untersucht, behandelt und gemeldet.

Und diesen Patienten helfen Sie mit Kortison?

Ja, aber da haben wir das nächste Problem. Wir haben keine pathogenetische Vorstellung davon, also kein Wissen darüber, wie diese Probleme entstehen. In der Fachpresse findet man nichts, durchaus aber bei Pathologen, von denen es heißt, sie seien sogenannte Verschwörer. Die haben massenhafte Autoimmunreaktionen in den Körpern gefunden – von Toten. Inzwischen wird sogar gesagt, man könne Spikes histochemisch nachweisen, das kann ich nur hinnehmen. Bisher hatte man angenommen, diese Spikes würden nach der Impfung binnen zwei Tagen im Körper abgebaut werden. Wenn ich also unter der Annahme von Autoimmunprozessen davon ausgehe, dass die Spikes noch im Körper sind, sich in den Gefäßen einnisten und das Immunsystem kleine Entzündungen verursacht, würde das gut zu den ganzen Symptomen passen. Ich halte das auch für die häufigste Problematik und gebe deshalb solchen Patienten Kortison. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten zur Entstehung der Beschwerden.

Welche denn?

Unter anderem geht es um eine spezielle Form von Antikörpern: die antagonistischen Antikörper. Solche werden normalerweise bei Blutkonserven nur in drei Prozent der Fälle gefunden, meist bei chronisch und langwierig Kranken. Bei den Patienten mit Impfnebenwirkungen werden sie aber in 90 Prozent der Fälle gefunden. Die Nachweise muss man selber zahlen, die habe ich inzwischen auch gehäuft gesehen.

Was genau sind antagonistische Antikörper?

Es gibt Agonisten und Antagonisten im Körper; Agonisten machen eine Reaktion, Antagonisten hemmen sie. Etwa bei den Muskeln wird dadurch das ständige Zusammenspiel im Körper gelenkt. Die antagonistischen Antikörper binden sich an die sogenannten G-Rezeptoren, den Eintrittspforten in die Zelle. Dadurch wird der Impuls, der gegeben werden soll, blockiert. Da diese Rezeptoren auch im Herz, im Auge, in der Niere sind, erklärt sich die Vielfältigkeit der Symptome. Die Forschung dazu ist aber noch im Entstehen. Dass es so ist, wissen wir, aber wie lange diese Antikörper die Signalwege blockieren, das wissen wir noch nicht. Wir wissen aber: Solche Vorgänge hat es noch bei keiner Impfung gegeben. Das nicht zu beachten, ist ein absolutes No-Go.

Warum gibt es dann unter Medizinern keinen Aufschrei und warum wird dazu so wenig geforscht?

Es gibt eine starke Agenda in Deutschland und auch weltweit, die da heißt: Die Impfung rettet uns aus der Pandemie. Alles, was diese These relativiert, wird sofort in den Schatten gestellt. Es wird zwar zu Long Covid geforscht, aber damit zeige ich die Schwere der Erkrankung und motiviere die Leute zum Impfen. Bei Impfnebenwirkungen könnte ich die Menschen in ihrer Bereitschaft zur Impfung stutzig machen, das wird von vornherein fast tabuisiert. Wenn sich Forscher daran machen wollen, werden sie kaum Fördergelder erhalten, kaum Verständnis von ihren Kollegen bekommen. Das ist ein riesiges Problem. Es gibt meines Wissens bisher nur zwei Forschungsstätten dazu, in Mainz und Erlangen. Die haben eigentlich an Long Covid geforscht. Jetzt werden sie überrannt von Patienten, die dort Hilfe suchen wegen Impfnebenwirkungen.

Übersteigt Ihrer Meinung nach die Zahl der Patienten mit Impfnebenwirkungen inzwischen die von Patienten mit Long Covid?

Bei weitem. Ich habe acht Menschen mit stärkeren anhaltenden Long-Covid-Beschwerden in Behandlung. Wenn ich die Patienten, die extra wegen Impfnebenwirkungen neu zu mir gekommen sind, abziehe, habe ich 40 Patienten aus meiner Stammklientel mit schweren Impfnebenwirkungen. Die sind nicht arbeitsfähig und haben Symptome, die ihr Leben massiv einschränken. Wir haben in der Praxis 2500 Patienten, die etwa zur Hälfte geimpft sind. Wenn ich das ins Verhältnis setze, 40 zu etwa 1250, komme ich auf etwa drei Prozent mit schweren Impfnebenwirkungen.

Aber Sie haben selbst geimpft?

Ich habe etwa 700 Ältere geimpft, meine jungen Patienten in der Regel nicht, weil ich bei ihnen vorsichtig war. Aber die haben ihre Bereitschaft gezeigt, dem zu folgen, was die Regierung gerne wollte. Und nun haben sie diese massiven Probleme, und keiner kann ihnen helfen. Ich bin auch nur durch Zufall auf das Kortison gekommen, weil ich bei einem Patienten eine Art Wunderheilung erlebt habe.

Welche Wunderheilung?

Ich hatte einen Patienten mit Gehirntumor, Ende 60, ein fröhlicher Patient, er hatte die Behandlung und Bestrahlung Monate zuvor gut überstanden und wirkte nicht krank. Eine Woche nach der Impfung wurde er immer müder, bis er kaum noch ansprechbar war, im Bett lag und weder aß noch trank. Im Krankenhaus wurde nichts gefunden, ihm wurde gesagt, das komme noch von der Hirnbestrahlung. Da habe ich mir gesagt, das kann nicht sein, dadurch verfällt man nicht nach Monaten in einen komatösen Zustand. Ich wurde verzweifelt gebeten, ihm zu helfen, und habe ihm probeweise hoch dosiertes Kortison gegeben. Nach drei Tagen saß er mir gegenüber, konnte wieder sprechen, wieder laufen, wieder essen.

Nach dieser Erfahrung habe ich mich auch an die anderen Fälle herangetraut und eine Kortisongabe mit den Patienten besprochen. Bei allem, was unklar war und bestimmte Charakteristika in Zusammenhang mit der Impfung hatte. Ich habe damit eine Erfolgsquote von 70 bis 80 Prozent. Ich erreiche nicht immer eine vollständige Heilung, aber eine schnelle Besserung.

Wieso kommen überhaupt so viele Patienten mit Impfnebenwirkungen zu Ihnen, wie kam es dazu?

Ich habe meine Beobachtungen über die D-Dimere und die Kortisonbehandlung im September an das PEI gemeldet und auch der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft ausführlich beschrieben. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 20 Nebenwirkungen bei Geimpften gefunden – aber keine Antwort erhalten. Dann habe ich in einem Video-Interview davon erzählt – und dieses wurde unerwartet oft abgerufen. Die Leute mit Impfnebenwirkungen standen plötzlich vor meiner Praxis, sind aus Gelsenkirchen und München mit dem Nachtzug angereist, und alle sagten, dass ihr Hausarzt und die Klinik und die Ambulanz ihnen nicht helfen konnten. Allen wurde dasselbe erzählt: Ihre Symptome können nichts mit der Impfung zu tun haben. Die haben wie Ertrinkende nach diesem Strohhalm gegriffen. Ich habe jeden Tag E-Mails bekommen. Nachdem ich für fünf Nebenwirkungsmeldungen vier Stunden gebraucht hatte und fast verrückt dabei wurde, habe ich extra eine Ärztin für bürokratische Vorarbeiten und für die systematische Erfassung der Auffälligkeiten eingestellt. So konnte ich die Meldungen ans PEI machen, Klarheit über die Häufigkeit von Symptomen und der Laborauffälligkeiten schaffen und meinen Praxisbetrieb aufrechterhalten. Es hat mich erschüttert, wie viele junge Menschen, die zuvor sportlich waren, nun nicht mal mehr die Treppe hochkamen. Sie haben sich im guten Glauben impfen lassen und jetzt wollte keiner mehr was von ihren Problemen hören.

Haben Sie keine Sorge, als Feind der Wissenschaft zu gelten?

Ich habe Gott sei Dank bisher keine Anfeindungen erlebt. Ich habe den großen Vorteil, selbstständig und in fortgeschrittenem Alter zu sein. Mir kann man keine so großen Schwierigkeiten mehr machen. Was ich aber als großes Problem sehe, ist, dass mehr Menschen zu mir kommen, als ich helfen kann. Man wird von dem Andrang einfach erschlagen. Erst heute kam eine Mutter von drei jungen Kindern zu mir, von ihrem Mann gestützt. Sie hatte sich gerade mit Novavax impfen lassen und postwendend Probleme bekommen. Diese Frau ist vorher Triathlon gelaufen und schläft nun laufend ein, sie kann als Mutter kaum mehr funktionieren. Mir tun die Patienten sehr leid und ich frage mich: Wieso hilft man ihnen nicht?

Wie kann sich das ändern? Die Debatte um Impfnebenwirkungen erscheint mir zutiefst emotionalisiert und moralisiert. Außerdem geht es den meisten nach der Impfung scheinbar gut. Und Sie können ja nicht allen Patienten mit Impfnebenwirkungen alleine helfen.

Nein, erst mal muss das Problem in der Gesellschaft überhaupt wahrgenommen werden. Wenn wir von drei Prozent mit schweren Impfnebenwirkungen ausgehen, wären das über eine Million Menschen allein in Deutschland. Ich habe in 35 Jahren Tätigkeit als niedergelassener Arzt zuvor vielleicht fünf oder sechs Nebenwirkungen bei Impfstoffen gesehen. Für die neuartigen Impfstoffe habe ich inzwischen 96 gezählt. Das steht in keinem Verhältnis. Wir müssen uns klarmachen, dass wir mit der mRNA-Impftechnik ein völlig neues Prinzip haben, das wir nicht kennen, das wir innerhalb eines Jahres aus dem Boden gestampft haben und bei dem wir uns in einer Frühphase der Prüfungen befinden. Da hat man normalerweise sämtliche Nebenwirkungen akribisch zu dokumentieren und Zusammenhänge zu untersuchen. Aber das passiert nicht. Und wir haben keine kontinuierlichen Kontrollen: Was passiert denn mit dem Immunsystem bei den Geimpften? Das weiß ich nicht, und wir wissen auch nicht, ob die Geimpften, die keine Nebenwirkungen spüren, nicht auch Veränderungen haben. Wir müssten eine parallele Forschung machen, die all diese Fragen miteinbezieht.

Ich selbst habe bei etwa 50 Patienten mit Nebenwirkungen einen großen Immunstatus erhoben und festgestellt, dass sie zu 95 Prozent einen Mangel haben an Zellen, die normalerweise im Körper lebensnotwendig sind, um von Erregern befallene Zellen aufzulösen – zentrale Memory-Tc Cells genannt. Wenn Sie sich eine Woche nach einem Viruseffekt wieder wie neu fühlen, liegt das daran, dass diese Immunzellen ihre Arbeit tun. Die sind bei diesen Patienten völlig erschöpft, auf einem so niedrigen Niveau, dass man sich fragt, wie gut Betroffene überhaupt noch auf Erreger reagieren können. Ich habe es nicht vergleichen können mit asymptomatischen Geimpften, denn als Arzt habe ich nicht die Erlaubnis, beliebig zu forschen. Die wissenschaftliche Erforschung muss beauftragt werden.

Ich nehme an, Sie sind gegen eine Impfpflicht?

Ja, aus verschiedenen Gründen. Erst mal wäre das ein massiver Eingriff in den Körper. Normalerweise muss man seine Einwilligung geben für jeden kleinen Eingriff, dies wäre aber eine Maßnahme ohne Einwilligung. Außerdem wurde suggeriert, Ungeimpfte würden andere gefährden, das ist definitiv falsch. Weil die Geimpften mittlerweile den Erreger genauso weitergeben. Die Corona-Impfungen können vor allem Älteren einen Selbstschutz geben. Ungeimpfte als unsozial zu betrachten, hängt mit der Dogmatisierung des Impfthemas zusammen. Es hat nichts mit Medizin zu tun.

Außer der für viele fraglichen Schaden-Nutzen-Relation und der staatlichen Fürsorgepflicht gibt es für mich aber noch einen gewichtigeren Grund, der gegen die Impfpflicht spricht. Aus meiner medizinhistorischen Beschäftigung mit den Themen Rassenlehre und Rassenhygiene der Weimarer Zeit weiß ich: Die Väter des deutschen Grundgesetzes waren sich der Gefahr bewusst, dass sogar eine moderne und aufgeklärte Industrienation in Barbarei verfallen kann. Der aus heutiger Sicht menschenfeindliche Sozialdarwinismus war in den Köpfen von hoch angesehenen Wissenschaftlern entstanden und schon vor 1933 als Theorie im Mainstream verankert. Ärzte und Juristen fühlten sich deshalb damals legitimiert, eine führende Rolle in der NS-Programmatik einzunehmen. Aus dieser Kenntnis verbieten sich Ausnahmetatbestände bezüglich der Selbstbestimmung und der körperlichen Unversehrtheit. Wer heute meint, das Grundgesetz dahingehend aufweichen zu dürfen, hat die historischen Lehren aus der NS-Zeit nicht verstanden.

Das große Problem des 19. und 20. Jahrhunderts waren Nationalismus und Rassismus. Das 21. Jahrhundert leidet eher daran, dass die exponentiell wachsende technologische Potenz nicht mehr in Einklang zu bringen ist mit der Verträglichkeit der menschlichen Natur und der Umwelt. Das größte Problem aus meiner Sicht ist aber: Die Finanzkraft weniger globaler Player ist geeignet, das öffentliche Leben der Nationen und seine Institutionen egozentrisch zu durchwuchern. Die Finanzierung der WHO durch private Investoren, meist aus der Pharmabranche, ist nur ein Beispiel dafür. Eine Impfpflicht würde das Tor zum Missbrauch weit öffnen.

Zur Person

Erich Freisleben, geboren 1949 in Niedersachsen, studierte Medizin in Kiel und Berlin. Seine Facharztausbildung zum Internisten absolvierte er auf der Infektiologischen Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses in Berlin. 1986 ließ er sich in Berlin-Wedding als Hausarzt nieder. Neben seinem infektiologischen Schwerpunkt liegt ein weiterer in der ganzheitlichen Betrachtung von Krankheiten. Er promovierte in der Geschichtsmedizin zum Thema Rassenhygiene und Rassenideologie, war acht Jahre als Delegierter in der Kassenärztlichen Vereinigung tätig, ist Geschäftsführer in einem Ärztenetzwerk und publizierte Artikel zu gesundheitspolitischen Themen sowie zwei Bücher, eins über die allgemeine Entwicklung in der Medizin und eins zu Corona.

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Abstract Dr. Erich Freisleben:
1. Anhand der Beobachtung in meiner Hausarztpraxis gehe ich von einer mindestens zehnfach höheren Zahl an gesicherten Nebenwirkungen der Corona- Impfungen aus als sie vom Paul-Ehrlich Institut ausgewiesen werden. Das Auftreten von anhaltenden Nebenwirkungen schätze ich vorläufig auf ca.3% der vollständig Geimpften.
2. Es gibt bei der genetischen Corona Impfung einen Symptomkomplex als anhaltende Nebenwirkung, der von konventionellen Impfstoffen nicht bekannt ist.
3. Das prompte Ansprechen dieser Nebenwirkung auf eine zeitlich begrenzte Kortison Behandlung spricht für das Vorliegen von autoimmun-entzündlichen Reaktionen an verschiedenen Körpergeweben.
4. Nebenwirkungen von genetischen Corona Impfstoffen sind extrem schwer nachweisbar, weil der sichere Beweis nur durch Untersuchungen von Körpergewebe mittels immunologischer Spezialdiagnostik möglich ist. Einige typische Laborveränderungen in Zusammenschau mit dem Ansprechen auf eine immununterdrückende Therapie können jedoch als sichere indirekte Hinweise auf eine Impfnebenwirkung gewertet werden.
5. Die mit dem Mantra „Rettung nur durch Impfung“ einhergehende Vorabfestlegung blockiert die breite wissenschaftliche Diskussion und Forschungsbreite. Sie diskreditiert auch die in breiten Bevölkerungsteilen vorhandenen robusten immunologischen Ressourcen.
6. Der fatale Umgang mit der Pandemie hat unnötigerweise extreme gesundheitliche, gesellschaftliche und finanzielle Schäden hinterlassen und blockiert eine rationale Exit Strategie.

Original Artikel: https://corona-blog.net/2022/04/19/dr-erich-freisleben-patient-sagte-noch-auf-dem-sterbebett-sag-allen-sie-sollen-sich-nicht-impfen-lassen/

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